Der Weg in den Sportfachhandel endet für Anfänger oft mit einer Tüte voller Dinge, die im Keller landen. Dabei ist die Liste kurz — und das meiste davon bekommst du in Kassel auch gebraucht.
Das brauchst du
Schuhe
Der einzige Punkt, an dem du nicht sparen solltest. Sandplatzschuhe geben Halt beim Rutschen und schützen die Bänder. Laufschuhe sind auf dem Platz gefährlich — sie greifen zu stark und drehen den Fuß, statt ihn gleiten zu lassen.
Einen Schläger, der passt
Passt heißt: richtige Länge, richtiges Gewicht, richtige Griffstärke. Ein gebrauchter Schläger aus einem Trainingsbestand ist für den Einstieg meist besser als ein neuer aus dem Supermarkt.
Kleidung, in der du dich bewegen kannst
Das war es. Funktionsshirt oder Baumwolle ist egal, solange du dich darin wohlfühlst.
Das brauchst du noch nicht
Eine große Tasche für sechs Schläger. Vibrationsdämpfer. Spezielle Saiten. Eine zweite Bespannung als Reserve. Griffbänder in fünf Farben. All das kommt später von selbst — oder eben nie.
Bälle: der unterschätzte Unterschied
Für Kinder und Anfänger gibt es druckreduzierte Bälle in Rot, Orange und Grün. Sie springen niedriger und langsamer, dadurch bleibt mehr Zeit zum Reagieren. Wer mit gelben Turnierbällen anfängt, macht sich das Leben unnötig schwer.
Im Training stellen wir die Bälle. Für zu Hause reicht eine Dose der passenden Stufe.
Was eine Bespannung ausmacht
Eine Saite verliert auch ungespielt an Spannung. Faustregel: So oft im Jahr neu bespannen lassen, wie man pro Woche spielt. Wer einmal wöchentlich spielt, lässt also einmal im Jahr bespannen — merkt den Unterschied dann aber deutlich.